Willkommen!
Liebe lesende Person,
willkommen bei salty stone – salzig stein.
Warum salty?
Weil Salz etwas spürbar Schmackhaftes ist – es kann bewahren, reizen, heilen.
Zu viel Salz brennt. Zu wenig lässt alles fad erscheinen.
Und warum stone?
Weil Steine Träger von Zeit und Geschichte sind.
Sie sind schwer, formbar, widerständig – sie erinnern.
Ein Stein kann stören oder tragen. Er steht für Erdung, für das Bleibende, für das, worauf wir bauen.
Salty Stone ist die Symbolsprache meiner künstlerischen Praxis.
Ein roter Faden, der sich durch mein künstlerisch-edukatives Schaffen zieht –
entlang von Wahrnehmung, Erinnerung und kritischem Spüren.
Für Kunst, die kratzt – und zugleich umarmt.
Die berührt, stört, bewegt, um neue Verbindungen zu ermöglichen.
Für Geschichten, die unter der Oberfläche liegen und gespürt werden möchten.
Fühl dich eingeladen:
zu schmecken, zu denken, zu erinnern.
about
Mein Name ist Bernice Lysania Ekoula Akouala.
Als Spoken-Word-Künstlerin arbeite ich unter dem Namen Lysania.
Ich bin Sozialarbeiterin (B. A.) und freischaffende Künstlerin. Meine künstlerische Praxis habe ich autodidaktisch entwickelt und über viele Jahre hinweg im deutschsprachigen Raum in Performances, Textarbeiten und dialogischen Formaten verortet. Von Beginn an war meine Arbeit von dem Interesse geleitet, soziale Bildungsprozesse mit künstlerischer Praxis miteinander zu verweben
Diese Verbindung habe ich im Masterstudium Critical Social Practice in Art Education vertieft, das ich 2026 abgeschlossen habe. Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und gesellschaftlicher Verantwortung.
Der Schwerpunkt meiner Masterarbeit liegt auf den Themen Race, Positionierung und Power Sharing. Im Zentrum steht die Frage, wie künstlerisch-dialogische Räume entstehen können, in denen Machtverhältnisse reflektiert, Verantwortung geteilt und Bewegung – individuell wie kollektiv – ermöglicht wird. Gesprächsrunden, Zuhören und gemeinsame Aushandlungsprozesse bilden dabei den methodischen Kern meiner Praxis.
Meine Arbeit versteht sich als Einladung zur Auseinandersetzung: mit Geschichte, mit Gegenwart und mit der Frage, wie wir uns zueinander positionieren – und wie wir gemeinsam vorangehen.
projects
Bühne, Performance,Listenigsessions
Ich bin für Bühnenformate als Spoken-Word-Künstlerin buchbar.
Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Performance, Textentwicklung und performativer Textpraxis. Auf der Bühne verbinde ich Sprache, Körper und Rhythmus zu einer künstlerischen Praxis, die gesellschaftliche Fragen ebenso berührt wie persönliche Erfahrungsräume.
Neben performativen Textformaten bin ich auch für Lesungen und Vorträge meiner eigenen Texte einladbar, unter anderem aus meinem Buch „Fololo“ . Die Texte entfalten sich sowohl als literarische Arbeit als auch als performativer Akt und treten in Dialog mit dem Publikum.
Empowerment & Schreibworkshops
(FLINTA, queere, Schwarze & BIPOC Räume)*
In meinen Schreib- und Spoken-Word-Workshops entstehen geschützte Räume für Ausdruck, Reflexion und kollektive Stärkung. Die Arbeit richtet sich an queere, FLINTA*, Schwarze und BIPOC Teilnehmende und verbindet kreatives Schreiben mit biografischen, politischen und körperlichen Zugängen.
Im Zentrum stehen Selbstermächtigung, Positionierung und das Sichtbarmachen eigener Stimmen – jenseits von Zuschreibungen und normativen Erwartungshorizonten.
White Saviours Grave
Kritisches Diskussionsformat zu Weißsein
Dieses dialogische Installationsformat richtet sich an weiße Kontexte und Institutionen. Ausgangspunkt ist eine kritische Auseinandersetzung mit Weißsein, Macht und Repräsentation mit Fokus auf Verantwortung statt Opferperspektive.
Gemeinsam untersuchen wir Mechanismen des White Saviourism, Fragen von Verantwortung, Projektion und struktureller Dominanz. Das Format arbeitet bewusst mit Irritation, Selbstreflexion und Gesprächsräumen, die Unsicherheiten zulassen und nachhaltige Lernprozesse ermöglichen.
Dieses Angebot ist in der Erwachsenenbildung angesiedelt und richtet sich an Lehrpersonen, Schulleitungen, Dozierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, NGO-Mitarbeitende sowie Teams und Führungskräfte in Unternehmen – insbesondere an mehrheitlich weiße Teams.
Gespräch & Moderation
Dialogische Prozesse & kollektive Reflexion
Ich gehe in Gespräche, moderiere und halte Raum im Rahmen meiner thematischen Schwerpunkte.
Meine Praxis ist dialogisch, machtkritisch und auf Power-Sharing ausgerichtet. Ziel ist es, Gesprächsräume zu gestalten, in denen unterschiedliche Positionen sichtbar werden, Verantwortung geteilt und kollektive Bewegung ermöglicht wird – in kulturellen, pädagogischen und institutionellen Kontexten.
Power Flower- Anti Bias
spielerisch Denken und imaginieren
Privilegien betreffen uns alle. Ausgehend vom Konzept der Intersektionalität wird gemeinsam untersucht, wie sie – in Bezug auf den jeweiligen Raum, Ort und die Menschen innerhalb bestehender Strukturen – sichtbar gemacht, anerkannt und in einem nächsten Schritt als teilbare Ressourcen verstanden werden können.
Diese Arbeit versteht den Prozess als Ausgangspunkt, um mögliche Umgangsformen zu entwickeln um den Community gedanken zu stärken und darin näher zu rücken.
Gerne bin ich auch für weitere Themenfelder als Kooperationspartnerin ansprechbar und freue mich über Anfragen.
